Deutschlands Grundschüler überdurchschnittlich gut

Im internationalen Vergleich können Grundschüler in Deutschland mithalten. Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften: In diesen Fächern liegen die Viertklässler in Deutschland im oberen Drittel. Vor allem Kinder mit Migrationshintergrund holen deutlich auf und haben in allen Bereichen ihre Leistungen verbessert. Das geht aus der am Dienstag in Berlin präsentierten Iglu-Lesestudie und der Timss-Mathematikstudie hervor.

Deutschland hat damit ähnlich gut abgeschnitten, wie bei vergleichbaren Studien im Jahr 2001. In einigen Punkten hingegen haben deutsche Schüler nun schlechter abgeschnitten, als bspw. bei der Iglu-Studie in 2006 und Timss in 2007.

Deutschland befindet sich damit auf einem Level mit den Ländern der OECD. Im EU-Vergleich schneidet Deutschland spürbar besser ab als der EU-Schnitt. Der Anteil von Risikoschülern mit besonders schlechten Leistungen sank leicht von 16,9% im Jahr 2001 auf 15,4% zehn Jahre später. 9,5% schnitten besonders gut ab. 2001 waren das noch lediglich 8,6%.

Wieder bestätigt hat sich die Tatsache, dass die Leistungen der Kinder oft an deren Schichtzugehörigkeit gekoppelt ist. “Ein Kind von einem Professor oder einem Chefarzt hat eine 4,7-fache Chance zur Gymnasialempfehlung im Vergleich zu einem Facharbeiter.”, sagt Wilfried Bos, wissenschaftlicher Leiter der Studien.

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