Ist X eine Zufallsvariable, die die Werte
annehmen kann, so heißt
die Zahl
der
Erwartungswert der Zufallsvariable X. Dieser Wert berechnet sich aus den
Einzelwahrscheinlichkeiten für das Eintreten der Ereignisse ![]()
die aufaddiert werden.
Beispiel Gewinnerwartung:
Ein Spieler A zahlt 1 € Einsatz dem Spieler B und würfelt 3 (ideale) Würfel. Erscheint dabei einmal, zweimal oder dreimal die 6, so erhält er den doppelten Gewinn, erscheint keine 6, so zahlt der seinen doppelten Einsatz. Ist das Spiel fair? Ist es für A oder B günstig? Wir berechnen den Erwartungswert für A; falls dieser Wert positiv ist, so ist das Spiel “auf lange Dauer” für A günstig, falls er negativ ist, ist er für A ungünstig.
| Anzahl der 6er | x | P(X=x) | x |
| 0 | -2 | (5/6)0,579 | -1,158 |
| 1 | 2 | 3*(5/6)²*1/60,347 | 0,694 |
| 2 | 4 | 3*5/6*(1/6)² 0,139 | 0,556 |
| 3 | 6 | (1/6)³ 0,014 | 0,084 |
1,334 – 1,158 = 0,176. Das Spiel ist für Spieler A günstig, da er einen positiven Erwartungswert hat. Umgekehrt ist es für Spieler B ungünstig.
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