Ab sofort werden wir regelmäßig unregelmäßig berühmte Persönlichkeiten vorstellen, die Mathematik studiert, oder einen besonderen Bezug zur Mathematik haben. Als erstes in unserer „Mathe-Promi-Riege“ steht Mirko Slomka, der Cheftrainer des Fußballvereins und Bundesligisten Hannover 96 ein. Mirko Slomka war neben Barbara Meier, Gerit Mittring und Norbert Walter einer der Botschafter für das „Jahr der Mathematik“ 2008. Vor seiner Karriere als Fußballtrainer studierte der gebürtige Hildesheimer Mathematik und Sport auf Lehramt.
Seine Trainerkarriere startet Mirko Slomka 1989 als Trainer der Nachwuchsmannschaften von Hannover 96. In dieser Zeit arbeitete er mit den späteren Nationalspielern Gerald Asamoah, Sebastian Kehl oder Per Mertesacker zusammen. 1999 wechselte Slomka dann zum damaligen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin, wo er zunächst als Jugendkoordinator arbeitete. Als TeBe Berlin im darauffolgenden Jahr jedoch die Lizenz entzogen und der Verein in die Regionalliga versetzt wurde, wurde Mirko Slomka zum Cheftrainer ernannt. Durch den Lizenzentzug und die Versetzung des Vereins verließ der überwiegende Teil der Mannschaft den Verein. Der Trainer musste nun binnen kürzester Zeit einen kompletten Kader zusammenstellen. Nach einem guten Saisonstart, wurde Slomka im November 2000 entlassen. Die Mannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt fünf Niederlagen in Folge zu beklagen und befand sich auf einem Abstiegsplatz.
Im Jahr 2001 wurde Mirko Slomka als Co-Trainer, bei seinem alten Verein Hannover 96, unter Ralf Rangnick engagiert und arbeitete dort bis 2004.
Seine Zeit bei Schalke 04 begann 2004, ebenfalls als Assistent unter Rangnick. Ab 2006 führte er die Mannschaft mal mehr und mal weniger erfolgreich. In seiner Zeit als Trainer, schaffte es Schalke 04 aber ins Viertelfinale der UEFA Champions League. Nach darauf folgenden Niederlagen gegen den FC Barcelona und Werder Bremen wurde Slomka zunächst von seiner Funktion als Trainer frei gestellt. Im August 2008 bestätigte das Management des Vereins, den Arbeitsvertrag mit Mirko Slomka vorzeitig aufgelöst zu haben. Der scheidende Trainer erhielt eine Abfindung von 800.000 Euro. Seit dem 19. Januar 2010 arbeitet Mirko Slomka nun wieder für Hannover 96.
Als besonderes Merkmal von Slomka gilt, dass seine Spieler ihn duzen können – was natürlich nicht so häufig im Profifußball vorkommt. Gerade dadurch ist der Lehrer Mirko Slomka nicht nur bei den Fans sehr beliebt. Auch wenn Mirko Slomka mit den Vereinen für die er arbeitete bisher noch keine Titel holen konnte, so war er doch in der Zeit von 2006 – 2008 mit einem Schnitt von 1,8 Punkten pro Spiel nach Ottmar Hitzfeld, der erfolgreichste Trainer Deutschlands.
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[...] uns eine zentrale Position anbieten, die bei anderen Vereinen besetzt ist”, meint 96-Trainer Mirko Slomka. Er meint außerdem, dass sich Hannover nicht zu klein machen solle. “Hannover ist ein [...]