Der russische Mathematiker Grigori Perelman, geboren am 13. Juni 1966 im damaligen Leningrad, ist einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit und zählt angeblich zu den intelligentesten Menschen auf diesem Planeten.
Er bewies bereits im Jahre 2002 die von Henri Poincaré (1854-1912) aufgestellte Poincaré-Vermutung. Die Hypothese befasste sich mit der Eigenschaft dreidimensionaler Körper. An dieser Vermutung haben sich viele große Mathematiker ihren Kopf zerbrochen.
Für diese Leistung soll Grigori Perelman den Millennium-Preis des US-amerikanischen Clay-Instituts für Mathematik bekommen. Der Preis ist mit einer Million Dollar dotiert. Fraglich ist aber, ob er diesen tatsächlich annehmen wird. Gegenüber russischen Medien sagte der 43-Jährige: „Ich denke noch darüber nach.“
Jetzt stellen wir uns die Frage, ist der Mann ein Genie oder wahnsinnig? Er lebt zurückgezogen mit seiner Mutter in seinem Wohnort in der Nähe von St. Petersburg in ärmlichen Verhältnissen, manche Zeitzeugen berichten sogar von Kakerlaken in seinem Domizil. Seine Nachbarn sehen ihn kaum. Kontakt zur „Außenwelt“ besteht fast gar nicht. Und trotz der widerlichen Umstände gelingt es ihm ein Jahrhundert Problem der Mathematik zu lösen. Großartig!
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[...] hatten ja bereits in einem unserer letzten Artikel gemutmaßt, dass Perelman seinen Preis ausschlägt. Jetzt hat er es getan! Der russische [...]