Seit dem letzten Wochenende ist die “rechnende Wissensmaschine” vom Alt-Mathematiker Stephen Wolfram online. Die “computational knowledge engine” ist unter www.wolframalpha.com zu erreichen. Wie bei Google gibt man seine Anfrage in das Textfeld auf der Webseite ein und bekommt nach wenigen Augenblicken das Ergebnis präsentiert, sofern denn Wolframalpha eines präsentieren kann. Das Ergebnis besteht aus einer übersichtlichen Zusammenfassung der passenden Fakten nebst Quellenangaben, je nach Thema zusätzlich mit Schaubildern, Diagrammen und Karten ins Bild gesetzt. Hier mal drei Beispiele was alles geht: hier (Sinus), hier (Fortsetzung Zahlenreihe) und hier (Integral). Natürlich wird in den Blogs schon heiß diskutiert. So hat auch Tobias das Thema aufgegriffen. Gerade für die Überprüfung von Mathehausaufgaben ist die Wissensmaschine geeignet. Aber schießt sie nicht über das Ziel hinaus? Schüler sollen lernen. Sie sollen den Weg zum Ergebnis kennen. Zur explorativen Darstellung sehr geeignet. Doch der didaktische Ansatz fehlt meiner Meinung. Diesen Anspruch hat WolframAlpha wahrscheinlich auch garnicht. Von daher ….
Aber nicht nur mathematische Aufgaben können gelöst werden sondern auch noch weitere Fragen werden beantwortet: Wer war in Deutschland Bundespräsident 1990? oder Was geschah am 22. November 1963. So gesehen wiederrum eine feine Sache!
Screenshot www.wolframalpha.com
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