Bei der diesjährigen Mathematik-Olympiade in Göttingen wurde ein Zwölfjähriger aus Bückeburg Bundessieger. Er war einer der jüngsten Teilnehmer und setzte sich trotzdem gegen tausende andere Schüler durch, die an diesem Wettbewerb teilnahmen. Er geht in die 7. Klasse des Gymnasium Adolfinum.
Die Aufgaben waren teilweise so schwer, dass selbst Mathelehrer die Segel streichen. Christian Bernert, dem kleinen Superhirn, macht Mathe erst „Spaß, wenn es so richtig schwer wird.“ Eine Aufgabe seiner Klassenstufe war zum Beispiel: „Ermittle die Anzahl aller geordneten Zahlentripel (x; y; z) positiver ganzer Zahlen, welche die Gleichung 1/x + 1/y + 1/z = 1 erfüllen.“
Ina Seidl managet die Olympiade am Gymnasium Adolfinium und selbst sie konnte die Aufgaben nur teilweise lösen. Natürlich sollen die Aufgaben die Spreu vom Weizen trennen. „Die Matheolympiade ist kein Breitensport, sondern Spitzensport.“ Ziel ist es Talente zu finden. Christian Bernert ist ein solches Talent und bekommt nun eine individuelle Förderung, wobei die Lehrer den Spagat zwischen Einzelförderung und Klassengemeinschaft schaffen müssen.
Die Mathe-Olympiade zählte dieses Jahr über 200.000 Teilnehmer.
Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Mit dem Matheblog.de RSS feed immer auf dem neuesten Stand!
























Ein Trackback
[...] Tage lang rauchten bei der Endrunde der 49. Mathematik-Olympiade in Göttingen die Köpfe. Vom 6. bis 9. Mai ging es für 192 Schüler um den Sieg im [...]