Als Star Trek Fan kommen natürlich immer wieder, vorallem auch durch den neuen Star Trek IX Film, die Fragen auf, ob Warp-Antrieb oder Beamen möglich ist. Dazu gab es in einer der letzten Ausgaben der Berliner Morgenpost ein interessantes Interview mit Andree Rossow vom Menke-Planetarium in Glücksburg. Der Warp Antrieb ist mathematisch möglich, so Rossow. Der Antrieb vom Raumschiff Enterprise verformt einfach den Raum und das Raumschiff verkürzt damit die Strecke. Grundlage dafür sei die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein. Allerdings sei die mit dem Warp-Antrieb erreichte Geschwindigkeit von rund 300.000 km/s (das 2.000-fache der Lichtgeschwindigkeit) immer noch viel zu gering, um entfernte Galaxien zu entdecken.
Das Beamen – auch machbar. Beim Beamen werden Menschen oder Gegenstände in Atome und Informationen zerlegt und an anderer Stelle wieder zusammengesetzt. Dazu bräuchte man bei der heutigen Leistungsfähigkeit von Computern, die Speicherkapazität eines 80 Lichtjahre hohen Stapels von 500-Gigabyte Festplatten, um alle Informationen eines Menschen zu speichern. Dies ist irgendwann machbar, mit Sicherheit. Rossow sieht allerdings beim Beamen ein anderes Problem: “Für das Beamen bräuchte man die 60.000-fache der Hitze der Sonne.”
Ich bin mir sicher, dass das also nur eine Frage der Zeit sein kann, bis wir weitere Dinge aus Science-Fiction Filmen auch auf der Strasse sehen werden. So hat auch der Communicator, der vor garnicht allzu langer Zeit belächelt wurde, als sogenanntes Handy den Einzug in unser Leben gehalten, ebenso wie die Touchscreens, die es im Raumschiff Enterprise auch schon vor einiger Zeit gab.
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