Melanie von www.literatenmelu.de hat die Aktion “Mehr Bildung in Blogs” ins Leben gerufen. Die Aktion hat das Ziel mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Bildung zu lenken. Da machen wir natürlich mit und beantworten die Fragen gerne!
1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?
An meine Schulzeit erinnere ich mich zum größten Teil mit Freude! Ich habe mehrere verschiedene Schulen durchlaufen, von der POS, der EOS bis zum Sport-Gymnasium und habe dadurch die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt, von denen ich einige noch heute zu meinen besten Freunden zähle. Von den offiziellen Veranstaltungen wie Pioniernachmittagen, Klassenfahrten, Wandertagen, Gruppenratssitzung (als Sportfunktionär) bis hin zu Scheisse bauen, Klassenkeile, Sportfesten, im Nachhinein erinner ich mich vorallem an das Gute! Ich könnte darüber einige Romane schreiben.
Zu meiner Zeit gab es Bücher, vorallem Bücher! Und natürlich die Tafel, die wir in den Pausen immer mit Kreide beschmiert haben.
Teilweise aber auch Videos, Kassetten und Kassettenrekorder, Dias, das Radio, den Polylux (heute neumodisch “Overheadprojektor”) und zum Schluss dann auch die ersten Rechner im Computerkabinett. Sehr spannend damals für uns den heiligen Ort zu betreten! Nicht zu vergessen aber auch den Pinsel, Füller und Knete.
Was kann man bei der Lehrerausbildung besser machen? Stellt sich für mich die Frage, sind denn unserer Lehrer schlecht ausgebildet? Grundsätzlich wahrwscheinlich eher nicht. Wichtig wäre es, dass Lehrer auch während der Ausbildung mit neu- und andersartigen Lernmethoden und Lernmaterialien frühzeitig konfrontiert werden. Und natürlich sollen sie auch angehalten werden, kreativ zu sein, gerade im Umgang mit neuen Medien. Das gilt natürlich auch für Weiterbildungen. Auch LehrerInnen die schon laaaange im Schuldienst sind müssen damit umgehen können, wenn sie es denn noch nicht können.
Ich bin grundsätzlich neuen Medien sehr aufgeschlossen. Neben Blogs, Wikis und Podcats gibt es ja sehr spannende Entwicklungen in diesem Bereich. Angefangen mit den Smartbooks, Smartboards, Chats. Da wird es in Zukunft noch Dinge geben, an die wir heut noch garnicht denken können. Aber generell muß das ganze natürlich durchdacht eingesetzt werden. Nur zum kennenlernen oder zum unterhalten der Schüler sinnlos.
Ich glaube, dass internetbasiertes Lernen generell das Bildungsniveau anheben wird. Egal ob mit Nachhilfe oder ohne. In Deutschland entstehen gerade Online-Lernsysteme welche an den Lehrplänen den Bundesländer ausgerichtet sind. Sie bieten die Möglichkeit ,das Lernen in der Schule mit dem Lernen zu Hause, oder bei der Nachhilfe, zu verknüpfen. Von daher ergänzen sie sich eher. Entscheidend für den Fortschritt aber ist das Bildungssystem, welches neuartigen Lernsystemen und innovativen Entwicklungen Raum geben muss, sich zu entwicklen und zu entfalten.
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