Mehr Rendite durch die eigene Bildung

Wie wir vor Kurzem bereits berichtet haben, bietet die Wirtschaftsuni Wien einen neuen Masterstudiengang an, welcher sich mit den Problematiken von Wirtschaftskrisen und deren Verhinderung beschäftigt. Wir haben zum Thema Studium noch etwas recherchiert und sind auf einen interessanten Artikel gestoßen.

Einer Studie zufolge bringt die Investition in die eigene Bildung mehr Rendite in Deutschland, als der Kauf von Wertpapieren. Laut der Studie, die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführt wurde, erhöht eine Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss nicht nur das Einkommen, gleichzeitig sinkt auch die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden. Klingt für uns schon logisch. Verwundert hat uns allerdings die Tatsache, dass laut Studie, die Investition in eine mittlere Berufsausbildung langfristig eine höhere Rendite einbringt, als die Investitionen in einen Hochschulabschluss.

Eckpunkte zur Berechnung der Bildungsrendite waren die Kosten der Ausbildung und das in der Ausbildungszeit entgangene Einkommen, die Bruttostundenlöhne der Angestellten im Alter zwischen 26 und 65 Jahren und mögliche Lohausfälle durch Arbeitslosigkeit. Demzufolge erzielten die ostdeutschen Frauen die höchsten Renditen. Sie lag bei 18,4%. Das sind 4,4 Prozentpunkte mehr als ostdeutsche Männer mit vergleichbarem Abschluss erzielen konnten. Hochschulabschlüsse von Frauen und Männer im Osten brachten eine Rendite von mehr als zwölf Prozent, im Westen lag der Wert bei knapp neun Prozent. Im Vergleich dazu erzielten die deutschen im Durchschnitt einen langfristigen Ertrag aus ihren Wertpapieren von 6,5 Prozent.

Auch der Finanzminister sollte die Studie aufmerksam lesen, denn eine höhere Investition in die Bildung, garantiert dem Staat auch höhere Steuereinnahmen. Durch eine geringere Arbeitslosenquote sinken die Sozialausgaben. Die Kosten der Bildungsinvestitionen lägen unter den so gewonnenen oder eingesparten Beträgen. “Höhere fiskalische Bildungsausgaben erscheinen daher fiskalisch effizient”, heißt es in der Studie.

Von uns ein ganz klares „Daumen hoch!” ;-) .

Via Google.com

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