Variable

Platzhalter oder leere Stellen, für die Einsetzung von Elementen einer Grundmenge freigehalten.

Offenes Intervall

Das offenen Intervall ]a,b[ mit umgekehrten rechteckigen Klammern bezeichnet alle Elemente zwischen a und b mit Ausnahme der Randelemente a und b.

Mengen

Eine Menge ist eine Zusammenfassung von eindeutig unterscheidbaren Elementen einer Gesamtheit. Beispiel: M1:{1,2,3,4,5} und M2:{1,2,3,4,5,4,3,2,1}. Es gilt M1=M2; beide Mengen haben genau 5 unterscheidbare Elemente.

Matrix

Eine Matrix (Plural: Matrizen) ist eine geordnete Menge von m*n Elementen, die in einem rechteckigen Schema m (horizontalen) und n (vertikalen) Spalten geschrieben werden. Man kann mit Matrizen rechnen: addieren, skalar multiplizieren, multiplizieren und sogar potenzieren. Die Matrix A wird potenziert, indem man sie mit sich selbst multipliziert: A²=A*A.

Kombinatorik

Die Kombinatorik ist insbesondere in der Stochastik von großer Bedeutung, in der es um die Anzahl von Anordnungen geht. Man kann z.B. drei Elemente in 3!=1*2*3=6 verschiedenen Formen anordnen: (abc, acb, bac, bca, cab, cba), n Elemente in n!-Möglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines dieser Möglichkeiten ist 1/n!.

Gleiche Mengen

Zwei Mengen sind gleich, wenn sie die gleichen Elemente enthalten. Es kommt dabei nicht auf die Reihenfolge an. Die Menge A={1,2,3,4,5} und die Menge B={5,1,4,2,3} sind gleich. Man kann auch die Gleichheit von zwei Mengen A und B wie folgt definieren: A=B, wobei A so definiert ist, dass jedes Element von A auch in B [...]

Durchschnitt

In der Mengenlehre bezeichnet der Durchschnitt zweier Mengen diejenigen Elemente, die in beiden Mengen liegen. Haben zwei Mengen keine gemeinsamen Elemente so ist der Durchschnitt dieser beiden Mengen leer.