zweiwertige Logik

Die zweiwertige Logik kennt nur die Werter w (wahr) und f (falsch) im Gegensatz zur drei (oder höher) wertigen -> Logik.

Logik

Die Logik ist die Lehre des vernünftigen Schließens von Prämissen zu Konklusionen. Die Aussagenlogik beschäftigt sich mit Aussagen (sprachlichen Gebilden), von denen man eindeutig sagen kann,ob sie wahr oder falsch sind. Mit Hilfe von Schlußregeln werden neue Aussagen gewonnen. Beispiel: Zwei Prämissen: a. Hans ist kleiner als Karl und b. Karl ist kleiner als Fritz. [...]

Kontradiktion

Kontradiktion bedeutet Widerspruch. In der zweiwertigen Logik gilt das lateinische – tertium non datur – “ein Drittes gibt es nicht”: p ˅¬ p oder logisch äquivalent ¬(p˄¬p).

Existenzquantor

In der Aussagenlogik symbolisiert der Existenzquantor “V” die Worte “es gibt” oder “es existiert”. Beispiel: Die Aussage “Es gibt mindestens eine rationale Zahl, die kleiner als 0 ist”. Nebem dem Existenzquantor gibt es – als duales Symbol – den umgedrehten Allquantor mit der Bedeutung “für alle”.

Eins

Die Zahl 1 ist eine natürliche Zahl. Sie steht hinter der 0 und vor der 2. Sie steht auch für das neutrale Element der Multiplikation, denn für alle reelen Zahlen gilt: a*1=a. Außerdem teilt die 1 jede natürliche Zahl ohne Rest; sie ist keine Primzahl. In der Informatik steht die 1 im binären System für [...]

Bijunktion

Unter der Bijunktion wird aussagenlogisch als “genau dann wenn” verstanden. Die zweiwertige Wahrheitsfunktion sieht wie folgt aus: A B A<->B W W W W F F F W F F F w Diese Aussage ist nur dann wahr, wenn A und B wahr sind oder wenn A und B falsch sind.

Axiom

Axiome sind nicht beweisbare Aussagen, aus denen weitere Aussagen mit Hilfe der Logik abgeleitet werden können. Beispielsweise sind die Peano-Axiome eine formale Definition der Menge der natürlichen Zahlen. Erstes Peanoaxiom: “1 ist eine natürliche Zahl”. ( inzwischen sagt man gewöhnlich “0 ist eine natürliche Zahl, da man die 0 zu den natürlichen Zahlen hinzuzählt.) Man [...]

Allgemeingültigkeit

Eine Aussagenform ist allgemeingültig, wenn bei jeder Belegung der Aussagenform eine wahre Aussage entsteht. Beispiel: a→b = ¬a˅b. In Worten: Die Aussage “Wenn es regnet, bleibe ich zu Hause” ist logisch äquivalent mit der Aussage “Es regnet nicht oder ich bleibe zu Hause”.