Bundesrunde der 49. Mathematik-Olympiade in Göttingen

49. Mathematik-Olympiade

49. Mathematik-Olympiade in Goettingen

Vier Tage lang rauchten bei der Endrunde der 49. Mathematik-Olympiade in Göttingen die Köpfe. Vom 6. bis 9. Mai ging es für 192 Schüler um den Sieg im Bundesentscheid. Zuvor hatten sich diese in den Vorrunden gegen über 250.000 Kandidaten aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Pro Bundesland traten 10-14 Schüler an, das Verhältnis Jungen zu Mädchen lag bei 156 zu 36. Mädels wo seid ihr? In 2 Klausuren zu je 4,5 Stunden mussten jeweils drei Aufgaben gelöst werden, die das analytisches Denken, Kombinations- und Konzentrationsfähigkeit sowie kreativen Umgang mit mathematischen Methoden erforderten.

Die insgesamt 142 Preisträger dürfen 2011 an der Internationalen Mathematik-Olympiade in den Niederlanden teilnehmen. Weitere Informationen, Fotos und alle Preisträger unter www.mo2010.de.

Rechentrainer iPhone App

Nachdem das Online-Lernsystem bettermarks schon mit einer SchülerVZ App für einiges Aufsehen gesorgt hat, bringt das Unternehmen nun auch eine iPhone App mit dem wohlklingenden Namen Rechentrainer an den Start. Mit dieser App können Nutzer das Kopfrechnen in den 4 Grundrechenarten trainieren.

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Ziel ist es, … Weiterlesen »

Mathe4life – Stiftung Rechnen und comdirekt starten Projekt

Die erst vor kurzem gegründete Stiftung Rechnen geht mit dem nächsten Projekt an den Start. Gemeinsam mit der comdirekt Bank starten sie das Projekt Mathe4life. Das Projekt soll vorallem eine Frage klären – Warum lernen wir das eigentlich? Eine der meist gestellten Fragen in der Schule.

Ziel von Math 4 life ist es, Schülern Freude am Rechnen zu vermitteln und zu zeigen, wie wichtig mathematische Kompetenz im Beruf ist und wo Mathematik im Berufsalltag angewandt wird. Dafür gehen bis zu den Sommerferien 25 Mathe-Botschafter aus der Bank an ausgewählte Schulen in und um Hamburg und lösen mit den Schülern der Klassenstufe 7-11 Rechenbeispiele aus dem Bankalltag. “Uns ist wichtig, den Schülern näher zu bringen: Mathe ist wichtig im Job, ohne Rechnen komme ich nicht weit. Was wir in der Schule lernen ist nicht nutzlos, das brauche ich später im Beruf”, so Carsten Strauß, Operations- und Personalvorstand der comdirect bank. … Weiterlesen »

Geld als (gute) Motivation für bessere Mathenoten?

Jedes 5. Elternpaar gibt seinem Kind Geld für eine gute Note in Mathematik. Zu diesem Ergebnis kam die von der Stiftung Rechnen in Auftrag gegebene Studie “Rechnen in Deutschland” bei der Frage “Wie versuchen Sie Ihrem Kind Spaß am Unterrichtsfach Mathematik zu vermitteln?”

Geld als Motivationsmittel und Belohnung für gute Mathe-Noten sei aber keine geeignete Methode, sagt Martin Stein, Kurator der Stiftung Rechnen und Professor am Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik der Universität Münster. Materielle Anreize seien meist nur von kurzfristigen Erfolg gekrönt. Begeisterung für das Fach Mathematik lasse sich nicht erkaufen.

Welche Strategie sollten Eltern nun aber verfolgen um ihr Kind zum erfolgreichen Mathelernen zu motivieren? Dazu meint Prof. Dr. Stein, Eltern müssen ihren Kinder die Begeisterung für Mathematik vorleben. Spiele, … Weiterlesen »

SchülerVZ App: Abi Trainer Sofatutor

Nachdem schon bettermarks seine App auf SchülerVZ gelauncht hat, hat das jetzt auch Sofatutor getan. Damit sind nun zwei wertvolle App´s neben zur Zeit 37 weiteren aus den bereichen Spiele, Nachrichten, Werbepartnerschaften etc. vertreten. Hier eine kurze Vorstellung. … Weiterlesen »

Gert Mittring – der Rechenkünstler

Der im Mai 1966 geborene Gert Mittring gehört wohl zu den begabtesten deutschen Zahlenkünstlern und passt daher auch bestens in unsere kleine Serie zum Thema Mathe-Promis.

Schon in der Kindheit fiel Mittrings Hochbegabung im Bereich Mathematik auf, dennoch schaffte er sein Abitur nur ganz knapp mit einer 3,7; was ihn jedoch nicht davon abhielt ein Diplom in Informatik zu machen und Doktor der Erziehungswissenschaften und der Psychologie zu werden. Auch wenn man es kaum glauben mag, Mathematik hat er nicht studiert. Bereits mit vier Jahren beherrschte er die 4 Grundrechenarten im Kopf und konnte im Tausenderraum Rechnen. Im Alter von Zwölf Jahren entwickelte er eine Formel zur Berechnung des Wochentags zu einem bestimmten Datum. Sein erster Weltrekord im Kopfrechnen gelang ihm bei der Errechnung der 137. Wurzel aus einer tausendstelligen Zahl in einer Zeit von gerade einmal 13,3 Sekunden. Die Rechnung vollbrachte er nur im Kopf und ohne jegliche Hilfsmittel. Dokumentiert und untersucht wurde der Weltrekordversuch im Rahmen eines Forschungsprojekts von Jürgen Bredenkamp am Psychologischen Institut der Universität Bonn.

Neben einigen Weltrekorden im Kopfrechnen gewann Gert Mittring sechsmal hintereinander die Goldmedaille bei der Mind Sports Olympiade (2004-2009) und darf den Titel „Großmeister im Kopfrechnens” führen.

Derzeit arbeitet Mittring gemeinsam mit Dr. Ida Fleiß als freier Wissenschaftler im Bereich der Hochbegabtendiagnostik, als Algorithmenentwickler und Begabungsforscher. Außerdem ist Gert Mittring Mitglied im European Council for High Ability (ECHA) und im World Council for Gifted and Talented Children (WCGTC) sowie weiterer Arbeitskreise, die sich mit Begabtenforschung und Begabtenförderung beschäftigen. Er ist Bundestrainer des „KIT-Clubs e. V.” für Mathematik / Rechnen / Kopfrechnen, aktives Vorstandsmitglied von Mensa Österreich, MINT-Botschafter und ehemals Mitglied des Vorstandes von Intertel.

Wie auch unter anderem Mirko Slomka und Barbara Meier war Gert Mittring Botschafter im Jahr der Mathematik 2008. Als solcher leitete er 2008 unter der Schirmherrschaft von Annette Schavan die weltweit erste Kopfrechenweltmeisterschaft für Schülerinnen und Schüler in Nürnberg.

Der FC Bayern wird Meister?

Also wenn es nach mir geht, dann schon! Ja, ich gebe es zu und oute mich hiermit als FCB-Fan. Aber zurück zum Thema und zurück zur Mathematik. Ob die Bayern Meister werden oder nicht, hängt natürlich vom spielerischen Können ab. Um die Punkte der in der Bundesligatabelle zu addieren muss man nicht unbedingt Mathe studiert haben. Um auszurechnen, dass der FCB Deutscher Meister wird, sollte man allerdings schon etwas von Mathe verstehen. Professor Andreas Heuer tut das und hat ausgerechnet, dass die Münchner dieses Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent den Titel holen.

Kann die Meisterschaftsfeier schon geplant werden?  … Weiterlesen »

Veranstaltungstipp : Der Tag des digitalen Lernens

Der Tag des digitalen Lernens wurde im letzten Jahr erstmals von verschiedenen Organisationen länderübergreifend ausgerufen. Zahlreiche Schulen haben sich daran beteiligt und mit Aktionen und Veranstaltungen Möglichkeiten des digitalen Lernens in der Schule aufgezeigt. Am 24. März ist es wieder soweit. Dieses Jahr rufen die digitale Schule Bayern, die Zentralstelle für Unterrichtsmedien, die religions-pädagogische Internetplattform rpi-virtuell, das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland sowie die E-lisa-academy Österreich Schulen europaweit auf, sich am Tag des digitalen Lernens zu beteiligen.

Und hier geht es zur Anmeldung: klick

Mehr Rendite durch die eigene Bildung

Wie wir vor Kurzem bereits berichtet haben, bietet die Wirtschaftsuni Wien einen neuen Masterstudiengang an, welcher sich mit den Problematiken von Wirtschaftskrisen und deren Verhinderung beschäftigt. Wir haben zum Thema Studium noch etwas recherchiert und sind auf einen interessanten Artikel gestoßen.

Einer Studie zufolge bringt die Investition in die eigene Bildung mehr Rendite in Deutschland, als der Kauf von Wertpapieren. Laut der Studie, die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführt wurde, erhöht eine Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss nicht nur das Einkommen, gleichzeitig sinkt auch die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden. Klingt für uns schon logisch. Verwundert hat uns allerdings die Tatsache, dass laut Studie, die Investition in eine mittlere Berufsausbildung langfristig eine höhere Rendite einbringt, als die Investitionen … Weiterlesen »

Sind deutsche Jugendliche zu doof für eine Ausbildung?

Update 6.3.2010:
Die Bundesregierung hat einen Bericht der Nachrichtenagentur dpa zurückgewiesen, dem zufolge jeder zweite Jugendliche nicht fit für eine Lehrstelle ist. Die genannte Referenzgröße von 47,3% umfasst nicht nur Schulabgänger aus dem Jahre 2008, sondern auch Abgänger aus früheren Jahren. Auch ausbildungsreife Jugendliche nutzten die Kurse, um sich weiter zu qualifizieren und ihre Vermittlungschancen zu verbessern. Zudem durchlaufen sie zum Teil mehrere Maßnahmen im Kalenderjahr und würden daher nicht nur einmal, sondern mehrfach gezählt.

Eine Frage die man sich vielleicht wirklich stellen könnte, angesichts der letztens von der Bundesregierung veröffentlichten Zahlen aus den Berufsbildungsberichts 2010. Denn aus dem Bericht geht hervor, dass viele Jugendliche in Deutschland die Schule ohne einen Abschluss verlassen und durchschnittlich jeder fünfte Ausbildungsvertrag (21,5%) vorzeitig aufgekündigt wird. Fast die Hälfte der Schulabgänger von 2008 muss ein vor Beginn der Ausbildung einen Grundbildungskurs besuchen. Im Jahr 2005 lag der Wert sogar bei 55%. In den letzten achtzehn Jahren haben sich die Eintritte in berufsvorbereitende Maßnahmen fast verdoppelt. 1992 waren es noch etwa 70.000 Eintritte, 2008 schon 125.000. Im Bericht heiß es wörtlich: „Nach wie vor erreicht eine große Zahl junger Menschen weder den Schulabschluss … Weiterlesen »